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Mutmaßlicher Schläger nach antisemitischem Anschlag in Hamburg gefasst

  • Ein 60-jähriger Teilnehmer einer Mahnwache für Israel in Hamburg wird Opfer eines Angriffs.
  • Mehr als eine Woche später wird ein Tatverdächtiger in Berlin festgenommen.
  • Nähere Details sind zunächst nicht bekannt.
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Hamburg/Berlin. Ermittler und Ermittlerinnen des Hamburger Landeskriminalamts haben in Berlin den mutmaßlichen Täter des antisemitischen Angriffs auf einen 60-Jährigen bei einer Mahnwache in Hamburg gefasst. „Wir gehen davon aus, dass wir die Tat aufgeklärt haben und den Tatverdächtigen ermittelt haben“, sagte ein Sprecher der Polizei am Dienstagmorgen der Deutschen Presse-Agentur. Weitere Informationen könne man zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht herausgeben, hieß es weiter.

Der 60-jährige Mann hatte am 18. September an einer Mahnwache für Israel und gegen Antisemitismus in der Hamburger Innenstadt teilgenommen. Dabei wurde er Opfer eines antisemitischen Angriffs. Zunächst sei er von einem Mann antisemitisch beleidigt und dann mit der Faust ins Gesicht geschlagen worden, wodurch er eine Platzwunde erlitten habe, teilte die Polizei mit. Der Täter sei anschließend mit seinen Begleitern wahrscheinlich auf Leih-E-Scootern geflüchtet.

RND/dpa

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