• Startseite
  • Panorama
  • Mutmaßlicher Mörder von Starnberg soll auch Supermarkt ausgeraubt haben

Mutmaßlicher Mörder von Starnberg soll auch Supermarkt ausgeraubt haben

  • Ein junger Mann hat gestanden, seinen Freund und dessen Eltern durch Schüsse in den Kopf getötet zu haben.
  • Nun wird der mutmaßliche Mörder auch für einen Raubüberfall auf einen Supermarkt verantwortlich gemacht.
  • Die Motive für beide Taten sind noch unklar.
Anzeige
Anzeige

Starnberg. Der 19 Jahre alte Mann, der den Mord an drei Mitgliedern einer Familie in Starnberg gestanden hat, wird auch für einen Raubüberfall auf einen Supermarkt in Emmering bei Fürstenfeldbruck verantwortlich gemacht. "Wir können einen dringenden Tatverdacht begründen, dass er auch ein Räuber ist", sagte ein Polizeisprecher am Mittwoch in Ingolstadt. Die Motive für beide Taten sind dem Sprecher zufolge noch unklar.

In der Wohnung des Mannes in Olching, wo nach dem Mord in Starnberg ein riesiges Waffenarsenal gefunden worden war, befand sich auch ein Reisekoffer. Dieser beinhaltete just die Kleidungsstücke, die der Mann getragen hatte, der am 22. Januar in Emmering bei Fürstenfeldbruck einen Supermarkt mit Hilfe einer Schusswaffe überfallen und dort 2500 Euro erbeutet hatte.

Weiterlesen nach der Anzeige
Anzeige

Waffen und Munition bei Wohnungsdurchsuchung sichergestellt

Auch die Waffe war in dem Koffer, teilte die Polizei weiter mit. Ein Foto auf dem Mobiltelefon des Mannes zeige den maskierten Räuber in der Kleidung. Die Polizei gehe davon aus, dass es sich um den 19-Jährigen selbst handelt.

Der junge Mann hatte erst in der vergangenen Woche gestanden, in der Nacht zum 11. Januar seinen Freund und dessen Eltern durch Schüsse in den Kopf getötet zu haben. Bei einer Durchsuchung seiner Wohnung wurden zahlreiche Waffen nebst dazugehöriger Munition, darunter auch Kriegswaffen gefunden.

RND/dpa

  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen