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Mutmaßlicher Chef von großer krimineller Bande in Brasilien getötet

  • Einer der am meisten gesuchten Kriminellen Brasiliens ist bei einem Polizeieinsatz in Rio de Janeiro getötet worden.
  • Silva Braga, bekannt als „Ecko“, wurde erschossen, als er seine Frau und die Kinder besuchen wollte.
  • Der Gouverneur beglückwünschte die Polizei zu ihrem Einsatz.
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Rio de Janeiro. Einer der am meisten gesuchten Kriminellen Brasiliens ist bei einem Polizeieinsatz in Rio de Janeiro getötet worden. Dies berichtete das brasilianische Nachrichtenportal „G1“ unter Berufung auf die Polizei am Samstag. Demnach wurde Wellington da Silva Braga, bekannt als „Ecko“, erschossen, als er am Valentinstag, der in Brasilien am 12. Juni begangen wird, Frau und Kinder in der Favela Tres Pontes besuchte.

Braga galt als Chef von einer der größten Milizen des Bundesstaates Rio de Janeiro. Seine Bande „O Bonde do Ecko“ kontrolliert weite Teile der Westzone Rios und der im Norden an die Millionenmetropole angrenzende Region Baixada Fluminense.

Der Gouverneur gratuliert der Polizei

Milizen bestehen unter anderem aus aktiven und ehemaligen Polizisten, Feuerwehrleuten und städtischen Beamten, und sollen in Rio nach Schätzungen etwa 25 Prozent des Stadtgebiets kontrollieren. Sie sind in Drogenhandel und Schutzgelderpressung verwickelt, entscheiden, wer Strom, Gas und fließendes Wasser bekommt.

Der Gouverneur des Bundesstaates Rio de Janeiro, Cláudio Castro, gratulierte der Polizei. „Heute ist ein wichtiger Tag. Wir haben den kriminellen Banden im Bundesstaat einen harten Schlag versetzt. Glückwunsch“, schrieb er auf Twitter.

dpa/RND

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