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Mutmaßliche Vergewaltigung in Mülheim - Beschuldigte wechseln Schule

  • Im Fall der mutmaßlichen Vergewaltigung einer jungen Frau in Mülheim Anfang Juli wechseln alle Beschuldigten die Schule.
  • Ermittelt wird gegen drei 14-Jährige.
  • Die Ermittlungsverfahren gegen zwei Zwölfjährige waren wegen altersbedingter Schuldunfähigkeit eingestellt worden.
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Mülheim/Ruhr. Im Fall der mutmaßlichen Vergewaltigung einer jungen Frau in Mülheim in Nordrhein-Westfalen Anfang Juli wechseln nach Angaben der Stadt Mülheim "alle Beschuldigten" die Schule. Sie würden nach den Ferien nicht mehr ihre bisherigen Schulen besuchen, teilte Stadtsprecher Volker Wiebels am Mittwoch mit.

Ermittelt wird gegen drei 14-Jährige. Sie stehen im Verdacht, die Frau am 5. Juli abends in einem Waldstück vergewaltigt zu haben. Einer der drei soll die Frau bereits zuvor einmal vergewaltigt haben. Er sitzt in Untersuchungshaft. Die Ermittlungsverfahren gegen zwei Zwölfjährige im Zusammenhang mit der Tat vom 5. Juli waren wegen deren gesetzlich festgelegter, altersbedingter Schuldunfähigkeit eingestellt worden. Auch sie werden die Schule wechseln, sagte der Stadtsprecher weiter.

Die Bezirksregierung Düsseldorf teilte mit, dass verschiedene Möglichkeiten geprüft würden, "um für jeden Fall die bestmögliche Lösung für alle Beteiligten zu finden und die Beschulung vorzubereiten". Das Jugendamt der Stadt sowie der schulpsychologische Dienst begleiteten den Prozess und die Betroffenen.

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RND/dpa