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  • Mutmaßlich ermordete Frau in London: Boris Johnson „schockiert und tieftraurig“

Suche nach vermisster Frau – Boris Johnson „schockiert und tieftraurig“

  • Nach dem Verschwinden einer jungen Frau, ist ein Polizist festgenommen worden.
  • Er soll die 33-Jährige in London entführt und getötet haben. Bei der Suche nach ihr wurde eine Leiche gefunden.
  • Premierminister Boris Johnson zeigte sich „schockiert und tieftraurig“.
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London. Nach dem Verschwinden einer 33-Jährigen in London und der Festnahme eines tatverdächtigen Polizisten hat der britische Premierminister Boris Johnson eine rasche Aufklärung gefordert. „Wir müssen uns beeilen, alle Antworten zu diesem schrecklichen Verbrechen zu finden“, twitterte Johnson am Donnerstag. Er sei „schockiert und tieftraurig“ wegen des Falls. „Wie das ganze Land sind meine Gedanken bei ihrer Familie und ihren Freunden“, so Johnson weiter. Die 33-Jährige war vor gut einer Woche in Südlondon spurlos verschwunden. Mittlerweile ist ein Polizist festgenommen worden, er soll Sarah E. entführt und getötet haben. Auch eine Frau wurde festgenommen.

„Verstehe, dass Frauen in London sich große Sorgen machen“

Der 48-Jährige werde weiter verhört, berichtete die BBC. Am Vorabend hatte die Londoner Polizeichefin Cressida Dick mitgeteilt, dass in einem Waldstück bei Ashford in der Grafschaft Kent eine Leiche gefunden worden sei. Noch ist aber nicht bekannt, ob es sich dabei um Sarah E. aus Südlondon handelt. Von ihr fehlt jedes Lebenszeichen, seitdem sie auf dem Rückweg von einer Freundin verschwand.

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„Sarahs Verschwinden unter diesen furchtbaren, schlimmen Umständen ist der größte Albtraum jeder Familie“, sagte Dick. Es sei zwar „gottseidank unheimlich selten“, dass eine Frau von der Straße entführt werde. „Aber ich verstehe, dass Frauen in London und die Öffentlichkeit – vor allem in der Gegend, in der Sarah verschwunden ist – sich große Sorgen machen und sich ängstigen.“

Der Tatverdächtige arbeitet in London als Polizist, festgenommen wurden er und die Frau, deren Verbindung zu dem Mann noch nicht klar ist, in seinem Wohnort Deal an der südostenglischen Küste.

RND/dpa

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