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Münster will „Hauptstadt der Freundlichkeit” werden

Münster will die Hauptstadt der Freundlichkeit werden.

Münster will die Hauptstadt der Freundlichkeit werden.

Münster. So freundlich wie sonst niemand. Das ist das erklärte Ziel von Thomas Nufer. Er will, dass die westfälische Stadt Münster die „Hauptstadt der Freundlichkeit“ wird. Die Idee: die Welt mit Freundlichkeit schocken. Dazu hat er eine Aktionswoche ins Leben gerufen.

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Erfolgszwang, Erwartungsdruck und Ich-Bezogenheit seien für den münsterischen Aktionskünstler ein Grund für immer mehr Unhöflichkeit im alltäglichen Umgang, sagt Nufer den „Westfälischen Nachrichten“. Das will er ändern.

Die Idee hatte Thomas Nufer vor zwei Jahren im Flugzeug in ungewöhnlichen Gedankengängen: Er fragte sich, was die Abkürzung PDF bedeutet. „Könnte auch Partei der Freundlichkeit heißen“, dachte er sich.

„Manifest der Freundlichkeit“

Daraus entwickelte sich mit der finanziellen Unterstützung des Landschaftsverbands Westfalen-Lippe ein konkretes Projekt, die Aktionswoche vom 18. bis 24. November. Diese Woche soll die „Initialzündung für eine Bewegung“ sein, meint Nufer.

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Dahinter steht ein mit Schulen ausgearbeitetes „Manifest der Freundlichkeit“, das besagt, dass die Schüler auf der Straße „die Welt mit Freundlichkeit schockieren“ sollen. Die Schocker während der Aktionswoche sind zum Beispiel das Tragen von fremden Einkäufen, warmer Kaffee für Müllwerker, Singen für Personal im Krankenhaus und vieles mehr.

Auf der Facebook-Seite der Initiative berichten schon jetzt Menschen von erlebter Freundlichkeit. In Zukunft sollen es mehr Berichte werden. Alle sind dazu aufgerufen, unter dem Hashtag #freundlichesmuenster ihre Erlebnisse auf Instagram und Facebook zu teilen. Am Ende soll ein Film daraus entstehen. Dort wird auch die Aktionswoche medial begleitet.

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Auch die Polizei macht mit

Nufer hat sogar die Polizei für seine Aktionswoche gewinnen können, berichtet die Zeitung. Polizeipräsident Hajo Kuhlisch soll die Menschen mit dem Reinigen ihres Schuhwerks erfreuen und einen Vortrag über Freundlichkeit in Japan, dem Rheinland und Westfalen halten.

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Auch Bundestagsabgeordnete Maria Klein-Schmeink (Grüne) und der Ex-Zoo-Leiter Jörg Adler sollen sich bereit erklärt haben mitzuwirken.

RND/jru

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