Inzidenz weiter über 100: München zieht Corona-Notbremse

  • Weil die Inzidenz weiter über 100 liegt, zieht München die Corona-Notbremse.
  • Damit gelten ab Ostersonntag verschärfte Bestimmungen, darunter eine nächtliche Ausgangssperre.
  • Museen und viele Geschäfte müssen nach Ostern ebenfalls geschlossen bleiben.
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München. München stehen schärfere Corona-Bestimmungen bevor. Den nun dritten Tag in Folge wurde am Freitag der kritische Wert von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner binnen einer Woche überschritten. Er lag nach Zahlen des Robert Koch-Instituts (RKI) am frühen Morgen (Stand 03.08 Uhr) bei 104,3 - und stieg in der Landeshauptstadt damit gegenüber dem Vortag (102,7) erneut leicht an.

Damit greift mit einem zeitlichen Puffer ab Ostersonntag die sogenannte Corona-Notbremse. Diese sieht unter anderem eine nächtliche Ausgangssperre zwischen 22.00 Uhr und 5.00 Uhr vor. Museen und viele Geschäfte müssten dann wieder schließen. Auch Kontakte müssen eingeschränkt werden.

„Es war absehbar, aber es ist bitter“

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„Es war absehbar, aber es ist bitter, dass wir jetzt ausgerechnet zu Ostern die 100er-Marke gerissen haben und damit ab Sonntag wieder verschärfte Maßnahmen greifen. Ich wünsche allen Münchnerinnen und Münchnern auch für dieses zweite Ostern in der Pandemie trotz allem erholsame Feiertage“, wird Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter in einer städtischen Mitteilung zitiert.

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Ein Großteil der bayerischen Landkreise und kreisfreien Städte hat weiterhin den Inzidenzwert von 100 überschritten. Spitzenreiter am Freitag war der Landkreis Kulmbach mit 336,8 Neuinfektionen pro100.000 Einwohnern binnen einer Woche. Auch hier waren die Zahlen gestiegen. Im bundesweiten Vergleich der am stärksten betroffenen Städte und Landkreise bedeutete dies Platz acht. Den niedrigsten Wert im Freistaat hat weiter der Landkreis Schweinfurt mit 32,9. Bayernweit liegt die Sieben-Tage-Inzidenz bei 104,3.

RND/dpa/seb

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