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Bis Anfang Dezember in JVA Stadelheim

Münchener Gericht schickt weitere Klimaaktivisten nach Protest in längeren Polizeigewahrsam

Klimaaktivisten der Umweltschutzbewegung „Letzte Generation" sitzen auf der Münchener Prinzregentenstraße und blockieren den Verkehr.

Klimaaktivisten der Umweltschutzbewegung „Letzte Generation" sitzen auf der Münchener Prinzregentenstraße und blockieren den Verkehr.

München. Nach einer zweifachen Verkehrsblockade in München befinden sich erneut mehrere Klimaaktivisten der „Letzten Generation“ für teilweise mehrere Tage in Polizeigewahrsam. Das Amtsgericht München habe die Fälle geprüft und den Gewahrsam angeordnet, teilte die Polizei am Dienstag mit.

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Am Montag hatten die Aktivisten an der Luitpoldbrücke gleich zweimal den Verkehr blockiert, einige von ihnen klebten sich dabei an der Straße fest. Drei der insgesamt acht Beteiligten müssen nun bis zum 2. Dezember in der Justizvollzugsanstalt Stadelheim verbringen.

Klima-Aktivistinnen in Mailand kippen Mehl auf Kunstwerk von Andy Warhol

Auch der US-amerikanische Pop-Art-Künstler Andy Warhol ist nicht vor den Klimaaktivistinnen und Klimaaktivisten sicher.

Ein Aktivist im Hungerstreik – 12 weitere bereits seit Wochen in Gewahrsam

Seit einer ähnlichen Protestaktion in München vor einigen Wochen befinden sich dort bereits 13 weitere Mitglieder der Gruppierung. Sie waren auf richterliche Anordnung für 30 Tage in Polizeigewahrsam geschickt worden. Einer der Aktivisten in Gewahrsam befand sich nach Angaben der Gruppe am Montag weiter im Hungerstreik, den er gut eine Woche zuvor begonnen hatte.

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Nach dem bayerischen Polizeiaufgabengesetz können Bürger auf Grundlage einer richterlichen Entscheidung bis zu einen Monat lang festgehalten werden, um die Begehung einer Ordnungswidrigkeit von erheblicher Bedeutung für die Allgemeinheit oder eine Straftat zu verhindern. Dieser Zeitraum kann um maximal einen weiteren Monat verlängert werden.

Die Protestgruppe „Letzte Generation“ sorgt mit ihren Blockadeaktionen oder durch Attacken auf Kunstwerke derzeit oft für Schlagzeilen. Die Aktivisten wollen damit auf die Zerstörung der Umwelt und den Klimawandel aufmerksam machen.

RND/dpa

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