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  • München: Vergewaltigung mit Wolfsmaske – Mann zu zwölf Jahren Haft und Sicherungsverwahrung verurteilt

Mann mit Wolfsmaske vergewaltigt Mädchen: zwölf Jahre Haft und Sicherungsverwahrung

  • Es ist eine albtraumhafte Szene: Ein Mann mit einer Wolfsmaske zerrt am helllichten Tag in München ein Mädchen in ein Gebüsch und vergewaltigt das Kind.
  • Jetzt ist im Prozess gegen ihn das Urteil gefallen.
  • Der Mann wurde zu zwölf Jahren Haft und Unterbringung in der Sicherungsverwahrung verurteilt.
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München. Im Münchner Wolfsmaskenprozess hat das Gericht den Angeklagten wegen Vergewaltigung eines elfjährigen Mädchens zu zwölf Jahren Haft und Unterbringung in der Sicherungsverwahrung verurteilt. Der Mann hatte zugegeben, mit einer Wolfsmaske getarnt ein Mädchen am helllichten Tag ins Gebüsch gezerrt und vergewaltigt zu haben.

Laut Anklage hatte er der damals Elfjährigen im Juni 2019 aufgelauert. Die Staatsanwaltschaft hatte 14 Jahre Haft und anschließende Sicherungsverwahrung gefordert. Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich um einen einschlägig vorbestraften Mann, der nach mehreren Sexualdelikten in die Psychiatrie eingewiesen und dessen Auflagen erst kurz vorher gelockert worden waren.

Die Verteidigung ging – anders als die Staatsanwaltschaft – von verminderter Schuldfähigkeit wegen einer psychischen Erkrankung aus. Sie hatte in ihrem Plädoyer die Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus gefordert.

RND/dpa

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