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Motiv der Amokfahrt in Volkmarsen: Ermittlungen weiter “in alle Richtungen”

  • Der Verdächtige von Volkmarsen soll sein Auto “bewusst in Tötungsabsicht in eine größere Personengruppe gesteuert” haben – doch was war sein Motiv?
  • Einem Bericht, die Ermittler würden einen politischen oder ideologischen Hintergrund weitgehend ausschließen, widerspricht die Staatsanwaltschaft.
  • Man ermittle weiter in alle Richtungen, sagte ein Sprecher am Mittwoch.
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Volkmarsen. Nach der Gewalttat in Volkmarsen, bei der ein Autofahrer bei einem Rosenmontagsumzug in eine Menschenmenge gefahren ist, gibt es weiter keine Klarheit über das Motiv. Die “Frankfurter Allgemeine Zeitung” (FAZ) berichtete am Mittwoch, die Ermittler würden politische und ideologische Gründe weitgehend ausschließen. Dem widersprach allerdings ein Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Frankfurt. Man ermittele in alle Richtungen und schließe auch einen politischen Hintergrund nicht aus, sagte der Sprecher. Für eine Beurteilung der Motive sei es noch zu früh.

Laut “FAZ” stufen die Ermittler die Tat als “eine Art Amoklauf” ein. Dass der 29-jährige Maurice P. in einer Sinnkrise gewesen sei und sich spontan zu der Tat entschlossen habe, gelte derzeit als eine von mehreren Möglichkeiten, schreibt die “FAZ” weiter.

61 Menschen verletzt, darunter viele Kinder

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Gegen den Verdächtigen war am Montagabend Haftbefehl ergangen. Dem 29-jährigen Deutschen werden versuchter Mord, gefährliche Körperverletzung und gefährlicher Eingriff in den Straßenverkehr vorgeworfen.

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Der 29-Jährige ist nach Angaben der Generalstaatsanwaltschaft dringend verdächtig, beim Rosenmontagsumzug in Volkmarsen sein Fahrzeug “bewusst in Tötungsabsicht in eine größere Personengruppe gesteuert zu haben”. Nach dem derzeitigen Stand der Ermittlungen wurden dabei 61 Menschen im Alter von zwei bis 85 Jahren verletzt – einige von ihnen schwer. Unter den Opfern sind 20 Kinder.

RND/seb/dpa

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