Mord an Pastor: Ein Angeklagter schweigt, einer bestreitet die Tat

  • Nach dem gewaltsamen Tod eines Berliner Pastors müssen sich zwei Männer vor Gericht verantworten - die Anklage lautet auf Mord.
  • Ihnen wird vorgeworfen, den 77-Jährigen aus Habgier und in Verdeckungsabsicht getötet zu haben.
  • Einer der beiden Angeklagten äußert sich zum Prozessauftakt über seinen Anwalt.
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Berlin. Nach dem gewaltsamen Tod eines Berliner Pastors müssen sich seit Donnerstag zwei Männer vor dem Berliner Landgericht verantworten. Zum Auftakt des Mordprozesses ließ der 21-jährige Angeklagte über seinen Anwalt erklären, er sei unschuldig, er habe den 77-Jährigen nicht getötet. Der zweite Angeklagte im Alter von 24 Jahren schwieg zu den Vorwürfen.

Die Staatsanwaltschaft legt den Männern zu Last, den Pastor aus Habgier und in Verdeckungsabsicht getötet zu haben. Das Opfer soll ausgeraubt, geschlagen und mit einem Kissen erstickt worden sein.

Angeklagte in Rumänen festgenommen

Der Theologe, der sich auch in der Aids-Hilfe engagiert haben soll, war am 4. Juli 2020 tot in seiner Moabiter Wohnung entdeckt worden. Feuerwehr und Polizei wurden seinerzeit von Bewohnern des Mehrfamilienhauses alarmiert, weil sie den Mann seit mehreren Tagen nicht mehr gesehen hatten.

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Die Angeklagten sollen sich nach der Tat in ihr Heimatland Rumänien abgesetzt haben, wo sie im August und September 2020 festgenommen wurden.

RND/dpa

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