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„Monster“-Vogel greift Radfahrer an – Behörden sehen nur eine Lösung

  • Nahe dem australischen Sydney war ein sogenannter Flötenvogel besonders aggressiv unterwegs.
  • Mehr als 40 Angriffe auf Menschen sollen auf seine Kappe gehen.
  • Deshalb musste der Stadtrat zu drastischen Mitteln greifen.
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Hills Shire. Ein „Monster“-Vogel soll in Hills Shire nahe Sydney für Aufregung gesorgt haben. Der sogenannte Flötenvogel (Australian Magpie) – eine in Australien häufig vorkommende Singvogelart – hatte verschiedenen Medien wie „The Times“ und „BBC“ zufolge immer wieder Menschen angegriffen – bevorzugt Radfahrer. Mehr als 40 Attacken sollen demnach auf seine Kappe gehen.

„The Times“ veröffentlichte sogar Bilder, die den Vogel im Angriff zeigen sollen. Weil er mit seinem Schnabel oft auf das Gesicht der Menschen zielte, gab es häufiger Verletzte. Laut Wildhütern habe der „Monster“-Vogel, laut „The Times“ wurde der Vogel so getauft, sogar eine Methode entwickelt, um die Gesichter von Radfahrern unter ihren Helmen angreifen zu können.

Flötenvögel speziell in der Paarungszeit häufiger aggressiv

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Flötenvögel seien speziell in der Paarungszeit häufiger mal aggressiv, sagte eine Sprecherin des Gemeinderats gegenüber ABC. Doch dieser Vogel sei außerordentlich aggressiv gewesen. Laut BBC ist die Vogelart allerdings geschützt und darf nicht einfach getötet werden.

Weil der Versuch, den Vogel einzufangen und an einem anderen Ort wieder auszusetzen, aber scheiterte, habe der Stadtrat laut BBC die extra Genehmigung eingeholt, das Tier erschießen lassen zu dürfen. Die Entscheidung sei „nicht leicht gefallen“, zitiert die BBC die Behörden.

Nun haben die Bewohner und besonders die Radfahrer von Hills Shire wieder ihre Ruhe. Bei Tierschützern hingegen löste die Entscheidung keine Begeisterung aus.

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RND/hsc