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Mitinitiator der „Ice Bucket Challenge“ stirbt im Alter von 37 Jahren

  • Durch Patrick Quinn wurde die Spendenkampagne „Ice Bucket Challenge“ zu einem Internetphänomen.
  • Jetzt ist der Mitbegründer an der Nervenerkrankung ALS gestorben, er wurde 37 Jahre alt.
  • Der gebürtige New Yorker erhielt seine Diagnose im Jahr 2013.
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Durch die „Ice Bucket Challenge“ wurden im Sommer 2014 viele Menschen über die sozialen Medien dazu aufgerufen, Spenden für die Erforschung und Heilung der Nervenerkrankung ALS (Amyotrophe Lateralsklerose) zu sammeln. Nun ist der Mitbegründer der Challenge, Patrick Quinn, an der Krankheit gestorben. Wie die BBC berichtete, sei er am Sonntag (22. November) im Alter von 37 Jahren verstorben.

Quinn machte „Ice Bucket Challenge“ international bekannt

Bei dem gebürtigen New Yorker sei bereits 2013 ALS diagnostiziert worden. Er habe die „Ice Bucket Challenge“ zwar nicht ins Leben gerufen, aber Quinns Familie und Freunde hätten maßgeblich dazu beigetragen, die Spendenkampagne international in den sozialen Medien bekannt zu machen. In einem Facebook-Post teilten Quinns Angehörige ihre Trauer über seinen Tod mit: „Er war für uns in vielerlei Hinsicht ein Segen. Wir werden seine Inspiration und seinen Mut im endlosen Kampf gegen ALS nie vergessen.“

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Die 2014 gestartete „Ice Bucket Challenge“ (Mutprobe mit einem Eiswasserkübel) bestand darin, sich mit eiskaltem Wasser überschütten zu lassen und Videos davon ins Internet zu stellen. Ziel war es, die Nervenkrankheit ins Bewusstsein zu rücken und Spenden zu generieren. Die nassen Teilnehmer nominierten in den Videos dann andere Leute, es ihnen gleichzutun.

Weiterer Co-Initiator starb vor einem Jahr

Weltweit beteiligten sich unzählige Menschen an der Aktion, darunter auch viele Prominente. Im Kampf gegen ALS kamen Spenden in dreistelliger Millionenhöhe zusammen. Im Dezember 2019 starb bereits der Co-Initiator Pete Frates. Er erlag der Krankheit im Alter von 34 Jahren.

Die Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) führt zu zerstörten Nerven und fortschreitender Muskellähmung. Die Betroffenen können sich im Verlauf der Erkrankung nicht mehr bewegen. Sie haben Schwierigkeiten beim Schlucken, Sprechen und Atmen, bleiben in der Regel aber geistig fit. Die Krankheit tritt häufig um das 50. Lebensjahr auf, etwa die Hälfte der Patienten stirbt innerhalb der ersten drei Jahre.

RND/al/dpa

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