Mitarbeiter von Obdachlosenmagazin bekommen 10.000 Masken gespendet

  • Die Verkäufer des Straßenmagazins „Asphalt“ aus Hannover können aufatmen.
  • Nachdem sie ihre Zeitschrift zunächst gar nicht verteilen durften, ist dies mittlerweile erlaubt, solange sie medizinische Masken tragen und Desinfektionsmittel dabeihaben.
  • Weil das Geld hierfür knapp war, haben junge Unternehmer sich entschlossen, zu helfen.
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Hannover. Eine Gruppe von Unternehmern aus Hannover hat dem in der Stadt erscheinenden Straßenmagazin „Asphalt“ 10.000 Masken sowie 200 Flaschen mit Desinfektionsmittel gespendet. Die werden dringend benötigt. Denn die Mitarbeiter der monatlich herausgegebenen Zeitschrift dürfen zwar nach einem kurz vor Weihnachten ausgesprochenen Verbot mittlerweile wieder verkaufen – jedoch unter Auflagen.

Die Spendenaktion war im Rahmen des Fußballderbys zwischen Hannover 96 und Eintracht Braunschweig entstanden. Fans hatten Geld gesammelt, um die in den meisten Fällen obdachlosen oder langzeitarbeitslosen Verkäufer bei der Anschaffung der dringend benötigten Schutzausrüstung zu unterstützen. Dabei taten sich vier Unternehmer aus der Eventbranche zusammen und stellten spontan die Masken und das Desinfektionsmittel.

„Das hilft uns für zwei bis drei Monate zur Überbrückung, damit wir unsere Verkäufer schützen können“, sagt „Asphalt“-Vertriebsleiter Thomas Eichler der „Neuen Presse“ (NP). Auch die Desinfektionsarmbänder seien sehr hilfreich. „Damit tragen sie das Mittel direkt am Handgelenk.“

RND/jo

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