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Mit Corona infizierte Frau geht in Spanien surfen: Festnahme am Strand

  • Statt wegen ihrer Infektion mit dem Coronavirus in Quarantäne zu bleiben, fährt eine Frau im spanischen San Sebastián zum Strand, um dort surfen zu gehen.
  • Mehrere Polizisten holen die Frau aus dem Meer und nehmen sie fest.
  • Ihr werden Widerstand gegen die Staatsgewalt und Verbrechen an der nationalen Gesundheit vorgeworfen.
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Trotz Coronainfektion ging eine Frau im spanischen San Sebastian an den Strand. Sie surfte, wurde jedoch von den Behörden aufgefordert, aus dem Wasser zu kommen. Nach rund einer Stunde kehrte die Frau an den Strand zurück, wo sie von den Beamten festgenommen wurde.  © Reuters
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San Sebastián. Eine mit dem Coronavirus infizierte Frau ist am Montag im spanischen San Sebastián festgenommen worden, weil sie die Quarantänemaßnahmen nicht einhielt, wie mehrere Medien übereinstimmend berichten. Vielmehr ging sie an den Zurriola-Strand, um dort zu surfen.

Wie der spanische Nachrichtensender “eSPAINews” berichtet, wurde die Frau von mehreren Polizeibeamten aus dem Wasser geholt. Einige der Beamten trugen Schutzanzüge. Ein von dem Sender bei Twitter veröffentlichtes Video zeigt die Festnahme der Frau am Strand, die ihren Strandausflug nicht auf dem Surfbrett, sondern in Handschellen und mit Mund-Nasen-Schutz beenden musste. Dem Bericht zufolge soll es sich bei der Frau um eine Rettungsschwimmerin handeln. Bei ihrer Festnahme soll sie zunächst versucht haben zu fliehen. Der Frau werde Widerstand gegen die Staatsgewalt und Verbrechen an der nationalen Gesundheit vorgeworfen, berichtet die Zeitung „El País“.

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Nach Angaben der Sicherheitsabteilung der baskischen Regionalregierung wurde den Beamten am Mittag mitgeteilt, dass die an Covid-19 erkrankte Frau gegen die Quarantäneauflagen verstoßen habe. Kollegen der Rettungsschwimmerin seien mit einem Einsatzboot zu der Frau aufs Meer hinausgefahren, um sie zu bitten, an Land zurückzukehren, um sich erneut in Quarantäne zu begeben. Nachdem die Frau der Bitte nicht nachgekommen sei, hätten die Kollegen die Behörden informiert.

RND/liz

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