• Startseite
  • Panorama
  • Mit Applaus empfangen: Deutscher Hilfskonvoi in kroatischem Erdbebengebiet eingetroffen

Mit Applaus empfangen: Deutscher Hilfskonvoi in kroatischem Erdbebengebiet eingetroffen

  • Nach den verheerenden Erdbeben rund um die kroatische Stadt Petrinja ist ein deutscher Hilfskonvoi im betroffenen Gebiet angekommen.
  • Die Menschen vor Ort begrüßten die Helfer mit starkem Applaus.
  • Insgesamt 16 Fahrzeuge brachten unter anderem Masken, Schutzkleidung und Schlafsäcke in die Region.
Anzeige
Anzeige

Baltmannsweiler/Zagreb. Nach dem starken Erdbeben in Kroatien hat ein Hilfskonvoi des baden-württembergischen Malteser Hilfsdienstes, des Deutschen Roten Kreuzes und mehrerer Feuerwehren Hilfsgüter in die betroffene Region gebracht. Spontan hätten sich bei der Aktion „Aichtal hilft“ helfende Hände und Spenden gefunden, die am Wochenende in die Region Sisak gebracht worden seien, sagte Sven Kohls vom DRK-Ortsverein Baltmannsweiler am Dienstag.

Nach 850 Kilometern und zwölf Stunden Fahrt sei der Hilfskonvoi aus 16 Fahrzeugen mit Masken, Schutzkleidung und Schlafsäcken sowie Geräten der Feuerwehr im Erdbebengebiet von applaudierenden Menschen am Straßenrand empfangen worden.

Zweite Hilfsaktion in Planung

Anzeige

Das Beben hat in der Ortschaft Novo Selo Glinsko vor allem Dächer abgedeckt und eine Kirche zerstört. „Die Leute können nicht mehr in ihre Häuser zurück“, sagte Kohls. „Und sie wollen es wegen der Nachbeben auch nicht.“ Eine zweite Aktion mit Hilfsgütern im Februar sei bereits in Planung.

Anzeige

In Baden-Württemberg hatten der Landesfeuerwehrverband und die kroatische Gemeinde in Stuttgart Spendenaufrufe gestartet. Die Aktion wurde anschließend vom Aichtaler Bürgermeister Sebastian Kurz organisiert. Beteiligt waren unter anderem die Malteser Neckar-Alb, das DRK Esslingen, das DRK aus Baltmannsweiler und Wernau und mehrere Feuerwehren.

Das Erdbeben hatte am Dienstag vergangener Woche die Zentralregion des EU- und Urlaubslands Kroatien erschüttert. Betroffen waren die Kleinstädte Sisak, Petrinja und Glina sowie dazwischen liegende Dörfer. Sieben Menschen waren ums Leben gekommen.

RND/dpa

  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen