Mit 114 Jahren: Der älteste Mann Deutschlands ist gestorben

  • Gustav Gerneth ist gestorben – der älteste Mann Deutschlands wurde neun Jahre vor Beginn des Ersten Weltkriegs geboren.
  • Mit 114 Jahren ist er am Dienstag zu Hause im sachsen-anhaltinischen Havelberg friedlich eingeschlafen.
  • An seinem Geburtstag machte er noch eine Ankündigung.
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Der mutmaßlich älteste Mann Deutschlands lebt nicht mehr. Gustav Gerneth ist im sachsen-anhaltinischen Havelberg gestorben – nur eine Woche nach seinem 114. Geburtstag, wie die „Magdeburger Volksstimme“ berichtete.

Gerneth sei friedlich in seiner Wohnung eingeschlafen, wie seine Familie der Zeitung mitteilte. Sein Wunsch sei es gewesen, nicht mehr in ein Krankenhaus oder Heim gehen zu müssen – dies habe sich erfüllt. „Ich bin froh, das große Privileg gehabt zu haben, dass ich ihm zu seinem 114. Geburtstag noch einmal persönlich gratulieren durfte, und freue mich, ihn an seinem Ehrentag so gut aufgeräumt erlebt zu haben“, sagte Havelbergs Bürgermeister Bernd Poloski der Zeitung.

„Bewegung“ als Schlüssel für ein unglaublich langes Leben

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Gerneth war 1905 in Stettin geboren worden. Bis zu seinem Tod galt er als in jedem Fall ältester Mensch im deutschsprachigen Raum. Wie die „Magdeburger Volksstimme" schreibt, nannte er vor allem Bewegung als Schlüssel zu seinem langen Leben.

Seinen Geburtstag hatte Gerneth wie in den Vorjahren im kleinen Kreis mit einer Butterkremtorte gefeiert. An seinem Ehrentag hatte Gerneth noch angekündigt, auch 115 werden zu wollen. Im Januar dieses Jahres war der Japaner Masazo Nonaka im Alter von 113 Jahren gestorben. Er hatte als der älteste Mann der Welt gegolten. Das Guinness-Buch der Rekorde hatte Nonaka im April 2018 als ältesten Mann der Welt anerkannt.

Es könnte also sein, das mit Gerneth der älteste Mann der Welt gestorben ist. Bestätigt ist das allerdings nicht.

RND/hal