• Startseite
  • Panorama
  • Missverständnis: Polizei sucht mit Großaufgebot nach vermeintlich entführtem Baby

Missverständnis: Polizei sucht mit Großaufgebot nach vermeintlich entführtem Baby

  • In Fulda hat ein Missverständnis unter zwei Männern einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst.
  • Der Vater eines Babys nahm an, dass ein Bekannter das Kind entführt hatte.
  • Dieser jedoch hatte die Ansage des Vaters einfach nur falsch verstanden.
Anzeige
Anzeige

Fulda. Ein Missverständnis zwischen zwei Männern hat einen größeren Polizeieinsatz in Fulda ausgelöst. Anlass des Einsatzes am Freitag sei ein verschwundener elf Monate alter Junge gewesen, teilte die Polizei am Samstag mit.

Der 30 Jahre alte Vater wollte mit dem Kind demnach seine Frau im Krankenhaus besuchen, die Nachwuchs bekommen hatte. Am Bahnhof traf der frisch gebackene Vater einen flüchtigen Bekannten. Er habe ihn darum gebeten, auf sein Kind aufzupassen, während er eine Busverbindung zum Klinikum suche. Der Bekannte habe wiederum verstanden, dass er auf das Kind aufpassen solle, während der Vater zu seiner Frau fahre. Der Bekannte ging laut Polizeiangaben mit dem Kind in die Innenstadt und suchte ein Café auf.

Vater meldet verschwundenes Baby der Polizei: Großeinsatz

Als der Vater eine Busverbindung gefunden hatte und zurückgekehrt sei, habe er das Verschwinden bemerkt. Er habe sich kurz darauf bei der Polizei gemeldet. Weil er demnach weder den Namen noch die Telefonnummer des Bekannten wusste, begann die Polizei eine großflächige Suche, da eine Kindesentziehung zu dem Zeitpunkt möglich war.

Anzeige

Über einen weiteren Bekannten erhielt der Vater die Nummer der gesuchten Person. Das Kind wurde seinem Vater anschließend zurückgegeben. Laut der Polizei wurde zweifelsfrei geklärt, dass es sich um ein Missverständnis handelte.

RND/dpa

  • Laden Sie jetzt die RND-App herunter, aktivieren Sie Updates und wir benachrichtigen Sie laufend bei neuen Entwicklungen.

    Hier herunterladen