Missbrauchsfall: Verdächtige sollen Kinder getauscht haben

  • Zwei der mutmaßlichen Täter im Missbrauchsfall von Bergisch Gladbach sollen sich “die eigenen Kinder gegenseitig zugeführt haben”.
  • Das Ausmaß des Falls nimmt nach neuen Aussagen eines Verdächtigen immer größere Dimensionen an.
  • Die bislang neun bekannten Opfer sind zwischen einem und zehn Jahre alt.
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Bergisch Gladbach. Im Missbrauchsfall von Bergisch Gladbach sollen zwei der mutmaßlichen Täter ihre Kinder getauscht haben. Es gebe "sehr deutliche Hinweise" darauf, "dass sich mindestens zwei der beschuldigten Männer die eigenen Kinder gegenseitig zugeführt haben", sagte der zuständige Kölner Oberstaatsanwalt Ulrich Bremer dem "Spiegel". Wie der "Kölner Stadt-Anzeiger" (Freitag) berichtet, geht dies aus Aussagen eines der Verdächtigen hervor.

Die Polizei hat sechs namentlich feststehende Tatverdächtige ermittelt

Das Ausmaß des Kindesmissbrauchsfalls nimmt nach Erkenntnissen der Ermittler immer größere Dimensionen an. Inzwischen hätten 153 Beamte sechs namentlich feststehende Tatverdächtige und neun Opfer ermittelt, hatte NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) am Donnerstag im Düsseldorfer Landtag berichtet. Die Opfer sind demnach zwischen einem und zehn Jahre alt.

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Ende Oktober waren bei der Durchsuchung der Wohnung eines der Verdächtigen in Bergisch Gladbach große Datenmengen sichergestellt worden, die unter anderem schweren sexuellen Kindesmissbrauch zeigen sollen.

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RND/dpa