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Missbrauch nach Jugendreisen: Sieben Jahre Haft und Sicherungsverwahrung

  • Ein Betreuer von Jugendreisen hat jahrelang Kinder missbraucht.
  • Um seine Taten auszuüben lud er sie auch zu privaten Urlaubsreisen ein.
  • Jetzt ist der Mann verurteilt worden.
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Duisburg. Ein 49 Jahre alter Mann aus Duisburg ist wegen Kindesmissbrauchs am Donnerstag zu sieben Jahren Haft verurteilt worden. Außerdem hat das Landgericht Duisburg die anschließende und unbefristete Sicherungsverwahrung angeordnet – zum Schutz der Allgemeinheit. Laut Urteil hat sich der Angeklagte zwischen 2007 und 2020 immer wieder an kleinen Jungen vergangen und die Taten auch gefilmt.

Zu privaten Urlaubsreisen eingeladen

Der 49-jährige Deutsche hat die Kinder nach eigenen Angaben bei Jugendfahrten kennengelernt und danach zu privaten Urlaubsfahrten eingeladen. Dabei habe er sie sexuell missbraucht. Im Prozess ging es um fünf Opfer – eines war sein Patenkind.

Der geständige Angeklagte hatte zur Tatzeit beim Landesportbund und für einen Reiseanbieter gearbeitet, der ebenfalls Kinder- und Jugendreisen angeboten hat. Nach Angaben einer Gutachterin hat er einen Hang, sich an vorpubertären Jungen zu vergehen. Laut Urteil ist er weiterhin gefährlich.

RND/dpa

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