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Missbrauch in 330 Fällen: Prozess gegen Pfadfinder-Betreuer beginnt

  • Ein früherer Betreuer von Pfadfindern in Staufen bei Freiburg steht wegen des Verdachts des hundertfachen und jahrelangen sexuellen Kindesmissbrauchs vor Gericht.
  • Er soll sich an vier Jungen vergangen haben.
  • Die Opfer waren zwischen 7 und 14 Jahre alt.
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Freiburg. Wegen hundertfachen sexuellen Missbrauchs von Kindern beginnt am Montag (9.00 Uhr) vor dem Landgericht Freiburg der Prozess gegen einen ehemaligen Betreuer von Pfadfindern. Dem 42 Jahre alten Mann werden nach Angaben der Staatsanwaltschaft 330 sexuelle Übergriffe zur Last gelegt.

Der ehemalige Leiter einer evangelischen Pfadfindergruppe in Staufen bei Freiburg hat sich laut Anklage von Januar 2010 bis August 2018 an vier Jungen vergangen. Diese waren den Angaben zufolge zum Zeitpunkt der Taten 7 bis 14 Jahre alt.

Mann sitzt seit Februar in U-Haft

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Die Polizei hatte den Deutschen vor knapp einem Jahr, Ende Februar vergangenen Jahres, festgenommen. Er sitzt seither in Untersuchungshaft. Von 1999 bis 2011 sei der Kirchenmitarbeiter mit drei Jahren Unterbrechung in Staufen Gruppenleiter der örtlichen evangelischen Pfadfindergruppe gewesen. Dort habe er zwei der Opfer kennengelernt. Zu den beiden anderen Jungen habe er Kontakt über Freizeitaktivitäten sowie auf einem Campingplatz gehabt.

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Das Gericht hat für den Prozess zunächst sieben Verhandlungstage angesetzt, wie ein Gerichtssprecher sagte. Ein Urteil könnte es demnach am 18. Februar geben (Az.: 15 KLs 160 Js 6850/19 - AK 2/19).

RND/dpa

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