Mini-Cowboyhut auf den Kopf geklebt: Taube in Las Vegas gestorben

In Las Vegas haben Unbekannte Miniatur-Cowboyhüte auf die Köpfe von Tauben gesetzt. (Symbolbild)
Quelle: imago images/Benjamin Horn/Montage RND
Als sich im Dezember in den sozialen Medien Videos und Fotos von Tauben in Las Vegas mit kleinen Cowboyhüten auf den Köpfen verbreiteten, war zunächst nicht klar, was es damit auf sich hat. Handelte es sich hierbei um Tierquälerei oder um einen Scherz, den sich irgendwer erlaubt hatte? Tierschützer nahmen sich der Sache an und fingen die betroffenen Tiere ein, um sie von dem Hütchen auf ihren Köpfen zu befreien. Nun ist eine der drei eingefangenen Tauben gestorben.
Via Messengerdienst Twitter verkündete die Taubenschutzorganisation Lofty Hopes Pigeon Rescue aus Las Vegas, dass Taube Billie verstorben sei: „Wir sind traurig, euch mitteilen zu müssen, dass ‚Billie the Pidge‘ gestorben ist. Sie war schwach, als wir sie gefunden haben, und hatte zusätzlich zu dem Hut, der ihr an den Kopf geklebt worden war, auch Krallen verloren.“
Experten innerhalb der Organisation gehen Medienberichten zufolge davon aus, dass die giftigen Dämpfe des Klebers etwas mit dem Tod der Taube zu tun haben könnten, von offizieller Seite konnte dies jedoch noch nicht bestätigt werden.
Auch wer den Tieren die Cowboyhüte an die Köpfe geklebt hat, ist immer noch nicht geklärt.
Kleiner Trost: Billies Gefährten Cluck Norris und Coolamity Jane haben überlebt und werden weiterhin vom Rettungszentrum betreut.
RND/liz













