Minenunglück in Mexiko: Mindestens vier Bergleute sterben

  • Im Norden Mexikos kommt es zu einem Minenunglück, sieben Kumpel werden verschüttet.
  • Von vieren werden Leichen gefunden, nach den drei verbliebenen Vermissten wird noch gesucht.
  • Es hatte immer wieder Beschwerden über die Sicherheitsvorkehrungen in dem rund 50 Jahre alten Bergwerk gegeben.
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Múzquiz. Bei einem Minenunglück im Norden von Mexiko sind mindestens vier Bergleute ums Leben gekommen. Insgesamt seien bei einem Wassereinbruch in einen Stollen der Kohlemine in der Ortschaft Múzquiz im Bundesstaat Coahuila sieben Kumpel verschüttet worden, teilte das mexikanische Arbeitsministerium am Sonntag mit. Nach dem Unglück am Freitag seien bislang vier Leichen geborgen worden, nach drei Vermissten werde weiterhin gesucht.

Laut einem Bericht der Zeitung „Milenio“ gab es immer wieder Beschwerden über die Sicherheitsvorkehrungen in dem rund 50 Jahre alten Bergwerk. Im vergangenen Jahr wurde die Mine deshalb vorübergehend geschlossen. Nachdem eine Reihe von Mängeln behoben wurde, konnte das Unternehmen die Arbeit allerdings wieder aufnehmen.

RND/dpa

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