Mindestens zehn Tote bei Schießerei in Mexiko

  • Bei einer Schießerei im mexikanischen Staat Guanajuato sind mindestens zehn Menschen ums Leben gekommen.
  • Ein Polizist wurde getötet, teilten die Behörden mit.
  • Einsatzkräfte seien unter schweren Beschuss der Verbrecherbande Santa Rosa geraten.
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Mexiko-Stadt. Bei Feuergefechten im mexikanischen Staat Guanajuato sind mindestens neun Bewaffnete und ein Polizist getötet worden. Die Schießereien hätten in dem Dörfchen Santa Rosa de Lima begonnen, der Hochburg einer Verbrecherbande gleichen Namens, teilten die Behörden am Montag (Ortszeit) mit. Alarmierte Einsatzkräfte seien unter schweren Beschuss geraten. Die Angreifer hätten sie aus Fahrzeugen attackiert. Ein verletzter Polizist sei im Hospital gestorben. Fünf Angreifer seien ebenfalls getötet worden.

Polizei, Armee und Nationalgarde hätten Verstärkungen angefordert, die ebenfalls beschossen worden seien, hieß es weiter. Schließlich hätten sie vier weitere Leichen gefunden und zehn Sturmgewehre, 14 Granaten und 30 Benzinbomben entdeckt.

Der Sicherheitsexperte David Saucedo sagte, die Santa-Rosa-Bande sei offenbar vom neuen Jalisco Drogenkartell angegriffen worden. Bei Kämpfen zwischen beiden Gruppen sind seit 2017 Tausende Menschen getötet worden. Guanajuato ist Schauplatz eines Stellvertreterkriegs zwischen dem Jalisco- und dem Sinaloa-Kartell. Letzteres unterstützt nach Angaben der Sicherheitsexpertin Sophia Huett die Santa-Rosa-Gruppe mit Waffen, Geld und Auftragsmördern.

RND/AP

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