Mindestens 24 Tote bei Explosion von Gaspipeline in Bangladesch

  • Bei einer Explosion einer Gasleitung nahe einer Moschee in Bangladesch sind mindestens 24 Menschen getötet worden.
  • Dutzende erlitten schwere Verbrennungen.
  • Die Detonation, die sich am Freitagabend ereignete, sei so heftig gewesen, dass im Innern der Moschee mindestens sechs Klimaanlagen explodierten.
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Dhaka. Nach einer Explosion und einem Feuer in einer Moschee in Bangladesch ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 24 gestiegen. 13 Menschen seien noch im Krankenhaus, und sie seien noch nicht außer Gefahr, teilten Ärzte und die Polizei am Sonntag mit.

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16 Tote nach Gasexplosion in Moschee
0:54 min
In Narayanganj in Bangladesch wurden durch eine Gasexplosion zahlreiche Menschen verletzt.  © Reuters

Sechs Klimaanlagen in der Moschee explodiert

Nach bisherigen Ermittlungen war ein Gasleck Ursache des Unglücks, das sich kurz vor Ende des Freitagsgebets in dem Gotteshaus im Narayanganj-Distrikt rund 25 Kilometer südöstlich der Hauptstadt Dhaka ereignete. Ein Feuerwehrsprecher berichtete, dass sechs Klimaanlagen in der Moschee ebenfalls explodiert seien.

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Premierministerin Sheikh Hasina forderte die zuständigen Behörden auf zu prüfen, ob die Moschee um Einklang mit den Vorschriften gebaut wurde. Eine Untersuchungskommission habe bereits die Arbeit aufgenommen, sagte sie.

RND/AP/dpa

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