Mindestens drei Tote durch Sturm „Elsa“ in der Karibik

  • Auf seinem Weg durch die Karibik hat der Tropensturm „Elsa“ weiter für Verwüstung gesorgt.
  • Mindestens drei Menschen verloren dabei ihr Leben.
  • In Kuba machen sich die Menschen am Sonntag für mögliche Überschwemmungen und heftige Windböen bereit.
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Havanna. Der Tropensturm „Elsa“ hat auf seinem Weg durch die Karibik weiter für Verwüstung gesorgt. Mindestens ein Todesfall wurde aus St. Lucia gemeldet, zwei waren es in der Dominikanischen Republik. Dort seien unabhängig voneinander ein 15-jähriger Junge und eine 75-jährige Frau ums Leben gekommen, als am Samstag ihre Wände einstürzten, teilte die Katastrophenschutzbehörde mit. Auch in Kuba machte man sich am Sonntag für mögliche Überschwemmungen und heftige Windböen bereit.

Zuletzt lag das Zentrum des Sturms etwa 280 Kilometer südöstlich von Montego Bay auf Jamaika und bewegte sich laut dem Nationalen Hurrikanzentrum der USA auf den Süden Kubas zu. Die anhaltende Windgeschwindigkeit betrug bis zu 100 Kilometer pro Stunde. Bis zum Samstagmorgen war „Elsa“ noch ein Hurrikan der niedrigsten Kategorie 1 gewesen, dann aber zum Tropensturm herabgestuft worden. Es war der erste Hurrikan der Saison im Atlantik.

Besonders schwer getroffen wurde Barbados, wo Hunderte Häuser beschädigt wurden und 62 komplett einstürzten. Die Regierung versprach den Betroffenen, Unterschlupf für sie zu finden,

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Aus Haiti, das wegen verbreiteter Bodenerosion und Abholzung in besonderem Maße von Überschwemmungen und Erdrutschen bedroht ist, wurden zunächst lediglich einige umgestürzte Bäume gemeldet.

RND/AP

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