Mindestens 94 Tote nach Überschwemmungen in Indien

  • Bei Überschwemmungen in Indien sind mindestens 94 Menschen gestorben.
  • Besonders betroffen war der südliche Bundesstaat Telangana mit der Millionenstadt Hyderabad.
  • Die Umwetterschäden gehen in die Millionen.
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Neu Delhi/Hyderabad. In Indien sind bei Überschwemmungen infolge heftiger Regenfälle binnen weniger Tage mindestens 94 Menschen gestorben. Zudem seien Straßen, Häuser sowie Ernten von den Unwettern zerstört worden, teilten Behörden in den betroffenen Gebieten im Süden und Westen des Landes am Freitag mit.

Bisher 1030 Tote in Monsunzeit

Der südliche Bundesstaat Telangana mit der Millionenstadt Hyderabad war demnach besonders stark von den für die Saison ungewöhnlich starken Regenfällen und Überschwemmungen betroffen. Nach Angaben der Behörden kamen allein dort seit Dienstag mindestens 50 Menschen ums Leben. Die Unwetterschäden wurden auf rund 60 Milliarden Rupien (umgerechnet etwa 670 Millionen Euro) geschätzt.

Die Monsunzeit in Indien dauert normalerweise etwa von Juni bis Anfang Oktober. In diesem Jahr starben nach Angaben von Indiens Innenministerium bis Mitte September im Zusammenhang mit der Regenzeit bereits mehr als 1030 Menschen.

RND/dpa

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