Mindestens 27 Tote bei Busunglück in Peru

  • Mindestens 27 Menschen haben bei einem Busunglück in Peru ihr Leben verloren.
  • Der Fahrer verlor in einer steilen und kurvenreichen Straße die Kontrolle und stürzte mit dem Fahrzeug 500 Meter in die Tiefe.
  • Bei den Passagieren handelte es sich um Bergarbeiter.
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Nasca. Bei einem schweren Busunglück im Süden von Peru sind mindestens 27 Menschen ums Leben gekommen. Der Reisebus sei auf der Strecke zwischen Nasca und Puquio von der Straße abgekommen und etwa 500 Meter in die Tiefe gestürzt, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Agencia Andina am Freitag. Offenbar hatte der Fahrer auf der kurvigen und steilen Landstraße die Kontrolle über das Fahrzeug verloren.

Busunglück in Peru: Unfallopfer waren Bergarbeiter

Bei den Passagieren handelte es sich um Bergleute der Silber- und Gold-Mine Pallancata. Nach 20 Tagen Arbeit in der Mine sollten die Kumpel in die Stadt Arequipa gebracht werden. „Wir sind von dem Vorfall alle erschüttert und haben bereits intensive Ermittlungen eingeleitet“, sagte der Geschäftsführer des Bergbaukonzerns Hochschild, Ignacio Bustamante. „Unsere Prioritäten sind jetzt, die in den Unfall verwickelten Arbeiter und deren Familien zu unterstützen sowie mit den Behörden zusammen zu arbeiten.“

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Erst 2015 kam es in der Region zu einem schweren Busunglück, bei dem 19 Menschen ums Leben kamen.

RND/dpa

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