Mindestens 26 Tote nach Bootsunglück in Bangladesch

  • In Bangladesch prallen am Montag zwei Boote gegeneinander.
  • Ein mit mehr als 30 Passagieren überladenes Motorboot sinkt.
  • 26 Menschen kommen ums Leben, darunter drei Kinder.
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Dhaka. Mindestens 26 Menschen sind bei einem Bootsunglück in Bangladesch ums Leben gekommen. Das überladene Motorboot mit mehr als 30 Passagieren sei am Montag in einem Fluss im Zentrum des Landes mit einem Cargoschiff zusammengeprallt, sagte ein Behördenmitarbeiter der Deutschen Presse-Agentur. Unter den Toten seien auch drei Kinder. Das Boot habe Menschen befördert, während reguläre öffentliche Verkehrsmittel wegen des landesweiten Lockdowns nicht fahren dürfen, sagte ein Polizeisprecher vor Ort. Anwohner hätten kurz nach dem Sinken des Boots noch fünf Menschen retten können. Die Unglücksursache war zunächst unklar.

Tödliche Bootsunglücke kommen in Bangladesch immer wieder vor. Schuld daran sind nach Experten besonders schlechte Sicherheitsstandards. Bangladesch ist nach UN-Angaben eines der am wenigsten entwickelten Länder der Welt.

RND/dpa

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