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Milliarden-Entschädigung für Opfer der Waldbränden in Kalifornien

  • In den vergangenen Jahren ist es in Kalifornien immer wieder zu Waldbränden gekommen.
  • un hat ein US-Energieversorger Betroffenen eine Milliarden-Entschädigung angekündigt.
  • Es geht um eine Vereinbarung in Höhe von rund 13,5 Milliarden Dollar.
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San Francisco. Nach verheerenden Waldbränden in Kalifornien hat sich der US-Energieversorger Pacific Gas & Electric (PG&E) mit Betroffenen über eine Milliarden-Entschädigung geeinigt. Es gehe um eine Vereinbarung in Höhe von rund 13,5 Milliarden Dollar, teilte der insolvente Konzern am Freitagabend (Ortszeit) mit. Ein Konkursgericht muss dem Vergleich noch zustimmen.

Die Forderungen von tausenden Klägern stammen von Flächenbränden in Nordkalifornien aus den Jahren 2015 bis 2018. Allein das sogenannte "Camp"-Feuer zerstörte im November 2018 in der Ortschaft Paradise mehr als 12 000 Häuser, 86 Menschen kamen ums Leben. Der Brand wurde auf defekte Stromleitungen zurückgeführt. Starker Wind trug dazu bei, dass sich die Flammen in trockenem Gebüsch extrem schnell ausbreiteten.

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Kaliforniens größter Energieversorger PG&E hatte im vorigen Januar mit geschätzten Schulden in Höhe von mehr als 50 Milliarden Dollar Insolvenz angemeldet. Der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom übte kürzlich scharfe Kritik an dem Konzern. Jahrelange Misswirtschaft und Profitgier hätten zu einem maroden, anfälligen Stromnetz geführt. PG&E habe es versäumt, seine Anlagen zu modernisieren und sicherer zu machen, etwa durch Investitionen in unterirdische Kabel.

RND/dpa