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Podcast „Klima und wir“

Milky Chance bei „Klima und wir“: „Wir stehen hinter den jungen Leuten“

Gute Nachricht für Livemusikfans: Milky Chance wird im Sommer wieder auf Tour gehen.

Hannover. Der letzte Konzertbesuch ist für viele coronabedingt lange her. Die deutsche Erfolgsband Milky Chance („Stolen Dance“) freut sich aber wieder aufs Touren – im Sommer wird sie ihr zehnjähriges Bandjubiläum feiern. In der neuen Folge des Podcasts des RedaktionsNetzwerks Deutschland (RND) „Klima und wir“ erzählen die Musiker Clemens Rehbein und Philipp Dausch (beide 29), warum sie sich auch für mehr Klimaschutz engagieren – und dennoch keine politischen Songs schreiben.

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Mit Milky Chance steht ihr oft für den guten Zweck auf der Bühne. Warum spielt ihr auch auf Klimademos?

Clemens Rehbein: Das Thema Klimawandel und Klimaschutz hat uns in den letzten Jahren auf verschiedenen Ebenen beschäftigt, privat als Eltern zum Beispiel. Als Band haben wir verstanden, dass es Leute gibt, die uns zuhören. Wir sind schnell zu dem Punkt gekommen, dass wir da was machen und unsere Plattform nutzen müssen.

Philipp Dausch: Die Fridays-for-Future-Bewegung fanden wir von Beginn an sehr inspirierend. Wir fühlen uns ja eigentlich auch selbst noch als junge Leute, aber den sehr jungen Leuten auf der Straße wollen wir das Gefühl geben, dass wir hinter ihnen stehen. Logischerweise ist unser Beitrag da die Musik.

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Podcast „Klima und wir“: hier anhören

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Wie kann Musik die Menschen denn für das Thema begeistern?

Dausch: Die Schnittstelle von uns als Musikern und der Bewegung ist, dass das Thema Klimaschutz emotionalisiert werden sollte. Um eben auch eine positive, hoffnungsvolle Perspektive zu schaffen. Dieses Gefühl hatte ich bisher immer auf den Demos. Es sind sehr friedvolle Vibes.

In der aktuellen Folge hören wir, wie ihr eure Single „Colorado“ beim Klimastreik performt. Warum schreibt ihr keine politischen Songs?

Dausch: Wir machen nicht Musik, um über Missstände zu singen. Trotzdem haben wir als Künstler wie jeder Mensch eine Stimme. Wir als Personen und auch als Künstler wollen unsere Stimme dafür einsetzen, weil uns das wichtig ist. Aber das ist keine Inspiration oder Grundlage für unsere Kunst.

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Auftritt beim Klimastreik: Sänger Clemens Rehbein spielt bei der Fridays-for-Future-Demonstration am 22. Oktober 2021 vor dem Brandenburger Tor.

Auftritt beim Klimastreik: Sänger Clemens Rehbein spielt bei der Fridays-for-Future-Demonstration am 22. Oktober 2021 vor dem Brandenburger Tor.

Rehbein: Wir haben auch schon Bob Dylan und Joni Mitchell auf Klimademos gespielt. Das sind halt so Klassiker aus der Zeit, als sich viele Künstler:innen politisch engagiert, einer Bewegung angeschlossen und darüber Lieder geschrieben haben. Die haben das ja auch schon sehr gut gemacht. (lacht) Das ist nicht unser musikalischer Talentbereich, deswegen lassen wir da selbst erst mal die Finger von.

Das Elternsein als Auslöser

Was bedeutet euch Nachhaltigkeit persönlich?

Dausch: Als Eltern erlebt man schwerwiegendste Momente. Man macht sich sehr viele Gedanken, in welche Welt man ein Kind bringt. Da schafft Nachhaltigkeit das Bewusstsein dafür, dass man nicht Schutt und Asche hinterlässt.

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Rehbein: Du hast jeden Tag die Zukunft vor dir stehen. Plötzlich trägst du nicht nur die Verantwortung für dich, sondern auch für dein Kind und die nachkommende Generation. Wenn man diese Momente immer wieder hat, kann sich das setzen und man kann danach agieren. Ich glaube es reicht nicht, dass du einmal die Doku siehst oder das bestimmte Erlebnis hast und dann bist du ein neuer Mensch.

Wie genau nachhaltiges Konzerttouren geht, wo Milky Chance an Grenzen geraten und wie sie ihr zehnjähriges Bandjubiläum begehen wollen, hören Sie in der neuen Episode „Klima und wir“.

Klima und wir – alle zwei Wochen neu

Im RND-Podcast „Klima und wir – Wegweiser in eine nachhaltige Zukunft“ fragt Moderator Maximilian Arnhold nach, was die ökologische Krise für unser Zusammenleben bedeutet. Alle zwei Wochen immer dienstags gibt’s eine neue Folge.

Sie haben Ideen und Feedback für uns? Schreiben Sie eine E-Mail an klimaundwir@rnd.de und folgen Sie uns auf Instagram: @klimaundwir.

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