Migrant fegt in Venedig die Straße - und kassiert Bußgeld

  • Ein Migrant aus Afrika wollte fürs Straßen kehren von Passanten in Venedig Geld haben.
  • Daraufhin musste ein hohes Bußgeld bezahlen.
  • Anwohner protestierten daraufhin bei der Polizei - die das Bußgeld zurücknahm.
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Venedig. Ein junger Mann, der sich nach eigenen Worten gerne integrieren wollte, hat in Italien zu einem Besen gegriffen, die Straßen gekehrt und Passanten dafür um Geld gebeten. Daraufhin wurde der Migrant aus Afrika von der Polizei in Mestre bei Venedig aber selber zur Kasse gebeten und mit einem Bußgeld von 350 Euro belegt, wie die Nachrichtenagentur Ansa am Dienstag berichtete. Nach Ansicht der Beamten verstieß er nämlich gegen die geltenden Regularien für die Straßenarbeit.

Laut Ansa hatten einige Einwohner, die sich von der Präsenz des Mannes gestört fühlten, die Polizei alarmiert. Anschließend seien aber vier Protestanrufe auf dem Revier von Bürgern eingegangen, die den jungen Mann verteidigten. Das Bußgeld wurde zurückgenommen. Die Polizei sagte laut Ansa, dass die beteiligten Polizisten noch jung und unterfahren gewesen seien.

RND/dpa

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