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Teileinsturz eines Kohlebergwerks

Neun Bergleute nach Grubenunglück in Mexiko verschüttet

Die Bürgermeisterin Diana Haro versucht den Menschen Mut zu machen

Mexiko-Stadt. Beim Teileinsturz eines Kohlebergwerks im Norden Mexikos sind nach Regierungsangaben neun Arbeiter eingeschlossen worden. Das Grubenunglück habe sich am Mittwoch in der Stadt Sabinas im Staat Coahuila ereignet, schrieb Präsident Andrés Manuel López Obrador auf Twitter. 92 Soldaten, Fachleute und vier Spürhunde unterstützten den Rettungseinsatz vor Ort.

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Die Lokalregierung von Coahuila teilte mit, dass es zum Teileinsturz in dem Kohlebergwerk gekommen sei, als Bergleute zu einem mit Wasser überfluteten Areal durchgebrochen seien. Nach Berichten örtlicher Medien konnte ein Kumpel fliehen und die Behörden alarmieren. Laut der Lokalverwaltung war der Grubenbetrieb in diesem Jahr aufgenommen worden. Beschwerden seien nicht eingegangen.

Grubenunglück in Mexiko: Suche nach zehn Bergleuten geht weiter

Mehr als vier Tage nach einem Unglück in einem Bergwerk in Mexiko werden immer noch zehn Kumpel vermisst.

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Ähnliche Vorfälle im letzten Jahr

Erst im Juni und Juli 2021 waren bei ähnlichen Vorfällen in zwei Bergwerken in Coahuila neun Kumpel umgekommen. Auch das bisher folgenschwerste Grubenunglück in Mexiko trug sich in dem Staat zu: Im Februar 2006 verwüstete eine Explosion das Bergwerk Pasta de Conchos, als 73 Kumpel unter Tage waren. Acht Verletzte wurden mit teils schweren Verbrennungen gerettet. Der Rest starb, doch konnten bisher nur zwei Leichen geborgen werden.

Die aktuelle Regierung versprach vor zwei Jahren zwar, die sterblichen Überreste der 63 verbliebenen Arbeiter zu bergen, doch hat das technisch äußerst knifflige Vorhaben noch immer nicht begonnen.

RND/AP

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