Mexikanische Regierung: 85.000 Menschen seit 2006 verschwunden

  • In den vergangenen 15 Jahren sind im Machtkampf mexikanischer Drogenbanden landesweit 85.000 Menschen verschwunden.
  • Immer häufiger werden Leichen in flachen, verborgenen Erdgruben entdeckt.
  • Und wegen der zunehmenden Zahl von Konfrontationen werden die Zahlen weiter steigen.
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Mexiko-Stadt. Im Machtkampf mexikanischer Drogenbanden sind seit 2006 nach Regierungsangaben landesweit 85.000 Menschen verschwunden. Die Zahl wurde in einem am Donnerstag veröffentlichten Bericht zur Suche nach Vermissten genannt, die zwischen Anfang 2006 und dem 7. April dieses Jahres verschwanden.

Die meisten Leichen seien zuletzt in den Staaten Jalisco, Sinaloa, Colima, Guanajuato und Sonora gefunden worden, sagte der mexikanische Staatssekretär für Menschenrechte, Alejandro Encinas. Und wegen der zunehmenden Zahl von „Konfrontationen zwischen kriminellen Organisationen in verschiedenen Regionen des Landes“ würden weiterhin heimlich angelegte Gräber entdeckt, erklärte Encinas.

Drogenbanden entledigen sich der Leichen von Mitgliedern rivalisierender Gangs und von Entführungsopfern häufig in flachen, verborgenen Erdgruben.

RND/AP

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