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Sieben Verletzte nach Kampfmittelsprengung auf Bundeswehrgelände

  • Auf dem Bundeswehrgelände bei Meppen im Emsland ereignet sich am Mittwoch ein Unfall.
  • Nach der Sprengung von Kampfmitteln klagen fünf Bundeswehrangehörige und zwei externe Sprengstoffexperten über Atemwegsprobleme.
  • Vermutlich atmeten die Munitionsexperten Reizgase ein.
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Meppen. Bei Arbeiten zur Kampfmittelbeseitigung der Bundeswehr sind bei Meppen im Emsland (Niedersachsen) am Mittwoch sieben Menschen verletzt worden. Fünf Bundeswehrangehörige und zwei externe Sprengstoffexperten mussten am Abend in ein Meppener Krankenhaus zur Beobachtung gebracht werden. Niemand sei schwer verletzt worden, sagte ein Sprecher der Feuerwehr in Niedersachsen. Vermutlich atmeten die Munitionsexperten Reizgase ein.

Dem Feuerwehrsprecher zufolge waren auf dem Bundeswehrgelände routinemäßig nicht mehr transportfähige Kampfmittel gesprengt worden. Danach sollte kontrolliert werden, ob alle Kampfmittel beseitigt wurden. Dabei habe ein erster Mitarbeiter über Atemwegsprobleme geklagt, danach hätten sich weitere mit Beschwerden gemeldet.

Die Wehrtechnische Dienststelle 91 im Emsland dient zur Waffen- und Munitionserprobung. Vor drei Jahren gab es auf dem Gelände einen wochenlangen Moorbrand, der bei einem Waffentest ausgebrochen war.

RND/dpa

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