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Mehr als 500 Elefanten getötet – Wilderer zu 30 Jahren Haft verurteilt

  • Ein Wilderer aus dem Kongo muss 30 Jahre ins Gefängnis – wegen Elfenbeinhandels und versuchtem Mord an Parkrangern.
  • Seit 2008 soll er außerdem mehr als 500 Elefanten umgebracht haben.
  • Die Verurteilung ist laut Tierschützern die erste strafrechtliche Verurteilung eines Wildtierhändlers im Kongo.
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Kongo-Brazzaville. Ein Wilderer aus dem Kongo soll mehr als 500 Elefanten auf dem Gewissen haben: Nun wurde Mobanza G. für Elfenbeinhandel und versuchten Mord an Parkrangern zu einer 30-jährigen Haftstrafe verurteilt.

Wie die britische Zeitung “The Evening Standard” berichtet, soll Mobanza G. seit 2008 Expeditionen nach Afrika geleitet haben, mit dem Ziel, Elefanten zu töten. Im Jahr 2019 sollen der Wilderer und seine Gruppe auf Parkranger im Nouabalé-Ndoki-Nationalpark in der Republik Kongo geschossen haben.

Verurteilung sei Meilenstein

Die Verurteilung ist laut der Tierrechtsorganisation Wildlife Conservatory Society die erste strafrechtliche Verurteilung eines Wildtierhändlers im Kongo. Zuvor seien Verbrechen wie die von Mobanza G. vor Zivilgerichten verhandelt worden. Dabei liege die Höchststrafe laut dem Wildtiergesetz lediglich bei fünf Jahren.

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“Diese beispiellose Verurteilung durch das Strafgericht ist ein wichtiger Meilenstein für den Schutz der Wildtiere in der Republik Kongo”, schreibt die Tierrechtsorganisation in einem Statement.

RND/am

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