Mehr als 1500 Bundespolizisten in Corona-Quarantäne

  • Mehr als 1500 Bundespolizisten befinden sich zurzeit in Corona-Quarantäne.
  • Der Präsident der Bundespolizei, Dieter Romann, wendet sich deshalb mit einem Appell an seine Mitarbeiter.
  • Alle Mitarbeiter der Bundespolizei hätten die Pflicht, sich gesund zu erhalten, „das gilt auch im privaten Bereich“, so Romann.
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Berlin. Der Präsident der Bundespolizei, Dieter Romann, hat angesichts steigender Corona-Infektionszahlen an die Mitarbeiter seiner Behörde appelliert, sich im privaten Bereich besser vor Ansteckung zu schützen. In einer Videobotschaft an die Polizeibeamten sagte er am Freitag, aktuell seien 136 Mitarbeiter positiv auf das Virus getestet. 1574 Bundespolizisten befinden sich nach seinen Worten derzeit vorsorglich in Quarantäne.

„Wenn wir ausfallen, geht das Licht aus“, mahnte Romann. Deshalb hätten alle Mitarbeiter der Bundespolizei die Pflicht, sich gesund zu erhalten, „das gilt auch im privaten Bereich“. Dort seien die Risiken höher als im Dienst. „Vermeidet Infektion, auch wegen möglicher Langzeitfolgen“, appellierte er an die Beamten. Zum Schluss gab er ihnen noch einen scherzhaften Rat mit: „Essen Sie jeden Tag drei Knoblauchzehen, das hilft zwar nicht unmittelbar gegen das Virus, sorgt aber dafür, dass Euch niemand zu nahe kommt.“

An diesem Wochenende hilft die Bundespolizei mit 500 Einsatzkräften in Berlin mit bei der Durchsetzung der Corona-Regeln.

RND/dpa

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