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Massentests im Corona-Hotspot Hildburghausen: „Bekommen immer mehr Zulauf“

  • Seit Dienstag können sich Kinder und Erzieher im Corona-Hotspot Hildburghausen (Thüringen) einem freiwilligen Corona-Schnelltest unterziehen.
  • Ziel der Massentestungen sei die schrittweise Öffnung von Kitas und Schulen.
  • Knapp 3000 Menschen hätten sich bislang für eine Testung angemeldet, erklärte Landrat Thomas Müller (CDU) am Mittwoch.
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Hildburghausen. In Thüringens Corona-Hotspot Hildburghausen gehen am Mittwoch die freiwilligen Corona-Schnelltests für Kinder, Lehrer und Erzieher weiter. Der Kreis im Süden Thüringens will damit erreichen, dass die seit 25. November wegen hoher Infektionszahlen geschlossenen Kitas und Schulen schrittweise wieder geöffnet werden können.

Das Testangebot gilt laut Landratsamt bis Freitag (4. Dezember). Wie viele Kinder, Jugendliche, Lehrer, Erzieher und Angestellte die angebotenen Schnelltests nutzen, ist noch offen. Nicht alle Kommunalpolitiker des Kreises unterstützen die Aktion.

Knapp 3000 Anmeldungen

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Landrat Michael Müller erklärte am Mittwoch bei einer Pressekonferenz, dass die Massentests gut angenommen würden. „Wir haben am Dienstag rund 900 Tests durchgeführt, am Mittwoch werden es etwa 800 bis 1000 sein“, sagte der Politiker. Acht Personen seien positiv getestet worden. Hildburghausen ist der erste Landkreis, in dem Massentestungen auf das Coronavirus durchgeführt werden. Müller ist sich der Versuchsrolle bewusst, sehe das aber auch als notwendig an.

„9000 Kinder, Erzieher, Lehrer und Mitarbeiter der Einrichtungen könnten sich testen lassen“, führte der Landrat aus. Der Krisenstab hätte mit rund 6000 Personen gerechnet, die sich testen lassen würden. So viele werden es nach jetzigem Stand wahrscheinlich nicht, aber „wir bekommen immer mehr Zulauf“, erklärte Müller. Knapp 3000 Menschen hätten sich bisher für einen Test auf das Coronavirus angemeldet. Es bestehe außerdem die Möglichkeit, die Testungen auf die kommende Woche auszuweiten.

Der Südthüringer Kreis war tagelang die Region in Deutschland mit der höchsten Inzidenz mit bis zu 630 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohnern in sieben Tagen. Am Dienstag ging der Wert weiter zurück und lag laut Gesundheitsministerium bei 519.

RND/nis/dpa

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