Massencrashs im dichten Nebel: Zwei Tote und Dutzende Verletzte

  • Während viele Menschen in der Silvesternacht feiern, kommt es auf Deutschlands Straßen bei zum Teil starkem Nebel zu schweren Unfällen.
  • Dutzende Menschen werden verletzt, zwei Personen sterben bei den Massenkarambolagen.
  • Der schlimmste Unfall ereignet sich auf der Autobahn 1 in Niedersachsen.
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Düsseldorf. Starker Nebel hat in der Silvesternacht in mehreren Regionen Deutschlands zu schweren Unfällen geführt. Mancherorts reichte die Sicht nicht einmal fünf Meter weit.

Der schwerste Unfall ereignete sich auf der A1 bei Wildeshausen (Niedersachsen), dort rasten in der Nacht 15 Autos ineinander. Zwei Menschen kamen ums Leben, weitere wurden schwer verletzt.

Auch in Nordrhein-Westfalen ereigneten sich mehrere Massenkarambolagen. Alleine nahe Dortmund wurden 26 Menschen bei daraus resultierenden Unfällen auf den Autobahnen 1 und 2 und auf der B236 verletzt. Auf der A2 fuhren dort 15 Fahrzeuge ineinander, auch auf der Gegenfahrbahn krachte es. Auf der A3 bei Duisburg gab es eine weitere Massenkarambolage mit vier Verletzten.

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Schwere Nebel-Unfälle in Schleswig-Holstein und Niedersachsen.

Auf der A23 bei Itzehoe (Schleswig-Holstein) wurden zwölf Menschen verletzt, als mehrere Autos wegen des Nebels zusammenstießen. Auf gleicher Höhe in der anderen Fahrtrichtung wurden acht Menschen leicht verletzt. Auch die Aufräumarbeiten erschwerte der Nebel: Mit Taschenlampen mussten die Polizisten nach den beteiligten Autos suchen. Ein Polizeisprecher in Schleswig-Holstein sagte in der Nacht: „Der Nebel ist aktuell unser größtes Problem.“

In Hannover wurden bei zwei Kollisionen im Nebel insgesamt zehn Menschen verletzt, zwei von ihnen schwer. Auf dem Messeschnellweg kollidierten sechs Fahrzeuge, auf dem Südschnellweg fuhren acht Wagen ineinander.

RND/dpa/seb