Maskenverweigerer in Supermarkt verharmlost den Holocaust

  • Mit seiner Weigerung, eine Maske aufzusetzen, und erschreckenden, den Holocaust verharmlosenden Äußerungen sorgt ein Mann in einem Berliner Supermarkt für einen Polizeieinsatz.
  • Laut einer Zeugin war der 68-Jährige nicht zum ersten Mal durch antisemitische Äußerungen aufgefallen.
  • Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt jetzt unter anderem wegen des Verdachts der Volksverhetzung.
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Berlin. Ein Mann hat in einem Supermarkt in Berlin-Mitte keine Maske getragen und den Holocaust verharmlost. Der 68-Jährige wurde am Dienstagabend vorübergehend festgenommen, wie die Polizei am Mittwochvormittag mitteilte. Demnach hatte sich der Mann antisemitisch geäußert, als er von einer Mitarbeiterin der Filiale auf seine fehlende Maske angesprochen wurde. Später habe er der Polizei gesagt, er sei von der Maskenpflicht befreit, weigere sich aber, ein Attest mitzuführen. Darin sehe er eine Diskriminierung.

Einer Zeugin zufolge soll der Mann bereits in der Vergangenheit mit einem ähnlichen Vorfall aufgefallen sein. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt nun gegen ihn wegen des Verdachts der Volksverhetzung und seiner antisemitischen Äußerungen.

RND/dpa

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