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Maskenpflicht für Jogger an Alster und Elbe vom Verwaltungsgericht gekippt

  • Ab sofort dürfen Jogger in Hamburg an Alster und Elbe wieder ohne Maske laufen gehen.
  • Das Verwaltungsgericht hat die dort bisher geltende Maskenpflicht für Läufer gekippt.
  • In der Verordnung und im Verfahren habe die Stadt nicht deutlich machen können, warum dies erforderlich sein soll.
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Hamburg. Das Verwaltungsgericht Hamburg hat die an Wochenenden und Feiertagen geltende allgemeine Maskenpflicht für Jogger an Alster, Elbe und im Jenischpark gekippt. Einem entsprechenden Eilantrag wurde in einem am Freitag veröffentlichten Beschluss stattgegeben.

Zwar diene die Maskenpflicht einem legitimen Zweck. Insbesondere die Tatsache, dass sie allgemein und unabhängig von Wetter und Zahl der Besucher in den Grünanlagen jeweils von 10 bis 18 Uhr gelte, entspreche aber nicht dem Verhältnismäßigkeitsgrundsatz, entschieden die Richter.

Stadt kann Beschwerde gegen die Entscheidung einlegen

Weder in der Verordnung selbst noch in dem Verfahren habe die Stadt deutlich machen können, warum dies aus Infektionsschutzgründen erforderlich sein soll, hieß es. Gegen die Entscheidung kann die Stadt Beschwerde vor dem Oberverwaltungsgericht einlegen.

RND/dpa

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