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Mann wirft Pitbull in Käfig in einen Fluss – ein anderer Hund wird zum Retter

  • Ein brutaler Versuch, seinen Hund umzubringen, kann seinen ehemaligen Halter jetzt ins Gefängnis bringen.
  • Der Mann hatte den Pitbull in einen Käfig eingesperrt und in einen Fluss geworfen.
  • Das Tier überlebte wie durch ein Wunder.
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Long Branch. Aaron Davis aus Monmouth County im US-Bundesstaat New Jersey wurde jetzt wegen Tierquälerei verurteilt. Er hatte im Juli 2018 den wehrlosen Hund in einen Käfig gesperrt und am Ufer des Shrewsburry River zurückgelassen – wohl wissend, dass die Flut in dem Fluss, der nah am Meer liegt, den Wasserspiegel erhöhen und so das Tier qualvoll ertrinken würde. Dem 35-jährigen Davis drohen bei der Straffestlegung im Februar 2020 bis zu 18 Monaten Haft.

Der Zufall rettete dem Hund das Leben. Eine Frau, die ihren Hund morgens um 6 Uhr ausführte, kam an der Uferstelle vorbei und hörte ein Bellen. Ihr Hund machte sich auf die Suche, entdeckte das eingesperrte Tier – und Hund sowie Frauchen befreiten den Pitbull.

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Der Pitbull River, mittlerweile zwei Jahre alt, heute. © Quelle: Monmouth County Prosecutor

Eine Stunde später wäre er ertrunken gewesen. Wie rtl.de berichtet, wollte Hundehalterin Jennifer Vaz den Pitbull, der auf den Namen River getauft wurde, adoptieren – doch der vertrug sich nicht mit seiner Retterin Molly.

Heute geht es dem zweijährigen River prächtig – das kann man über sein früheres Herrchen womöglich bald nicht mehr sagen. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wollte sich Davis mit der brutalen Tat am Ex-Freund seiner Freundin rächen, der ihr den Hund geschenkt hatte.

RND/AP