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Mann nach rassistischen Beleidigungen englischer Nationalspieler festgenommen

  • Nach verschossenen Elfmetern im EM-Finale werden englische Nationalspieler Opfer unzähliger rassistischer Beleidigungen.
  • Jetzt nimmt die Polizei deshalb einen Mann in Manchester fest.
  • Premierminister Boris Johnson kündigt derweil ein scharfes Vorgehen auch gegen Facebook, Twitter und Co. an.
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Manchester. Weil er mutmaßlich eine strafrechtlich relevante Beleidigung gegen Spieler der englischen Fußball-Nationalmannschaft ins Netz gestellt hat, ist am Mittwoch ein Mann in Manchester festgenommen worden. Wie die Greater Manchester Police mitteilte, stellte sich der 37-Jährige selbst auf einer Polizeiwache in der nordwestenglischen Metropole. Er bleibe vorläufig in Gewahrsam, hieß es in der Mitteilung der Polizei.

Die Nationalspieler Marcus Rashford, Bukayo Saka und Jadon Sancho, die beim 2:3 im Elfmeterschießen des EM-Finales zwischen England und Italien am Sonntagabend nicht getroffen hatten, hatten in den vergangenen Tagen eine Welle rassistischer Anfeindungen im Netz erlebt. Das löste große Empörung und eine Debatte über Rassismus im Internet in Großbritannien aus.

Premierminister Boris Johnson kündigte im Parlament am Mittwoch an, härter gegen Internetunternehmen vorzugehen, die nicht energisch genug gegen Hass in ihren Foren vorgehen. Täter müssten zudem damit rechnen, Stadionverbot zu erhalten, so der konservative Politiker.

RND/dpa

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