Mann mit 106 Messerstichen getötet: Angreifer kommt in Psychiatrie

  • Ein 40 Jahre alter Mann, der im März einen Bekannten mit 106 Messerstichen getötet hat, kommt in die Psychiatrie.
  • Weil er an einem epileptischen Anfall litt, habe er „jeden Realitätssinn verloren“, urteilte das Bonner Landgericht.
  • Er gilt als schuldunfähig und wurde vom Vorwurf des Totschlags freigesprochen.
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Bonn. Nach einer tödlichen Attacke mit 106 Messerstichen in Bonn kommt der Täter in die Psychiatrie. Das Bonner Landgericht sprach den 40-Jährigen am Donnerstag vom Vorwurf des Totschlags frei und ordnete seine sofortige Unterbringung an.

Laut Urteil war er bei der Bluttat im März wegen eines epileptischen Anfalls schuldunfähig. Er habe in dem Moment „jeden Realitätssinn verloren“. Der Mann hatte nach Feststellung des Gerichts in seiner Wohnung einen 32-jährigen Bekannten „mit einer unfassbaren Brutalität“ getötet.

RND/dpa

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