Mann fährt betrunken auf Fahrradträger von Flixbus mit

  • Ungebetener Fahrgast: In Berlin hat es sich ein betrunkener 28-Jähriger auf dem Fahrradträger eines Flixbusses bequem gemacht.
  • Andere Verkehrsteilnehmer beobachteten den Mann und alarmierten die Polizei.
  • Der Mann muss sich nun wegen Erschleichens von Leistungen und gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr verantworten.
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Berlin. In Berlin hat es sich ein Mann auf dem Fahrradträger eines Flixbusses bequem gemacht. Der 28-Jährige war auf diese Weise ohne Fahrschein bis auf die Bundesautobahn 100 gelangt. Dort hätten andere Verkehrsteilnehmer den Mann bemerkt und die Polizei alarmiert, teilte ein Sprecher der Polizei Berlin dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND) mit. Die Beamten hätten den Trittbrettfahrer schließlich anhalten können. Der 28-Jährige sei zu dem Zeitpunkt jedoch so stark alkoholisiert gewesen, dass es nicht möglich gewesen sei, eine Atemalkoholmessung bei ihm durchzuführen.

Situation war “nicht ungefährlich”

Laut Polizeiangaben konnte der Mann sich nicht ausweisen und auch keinen festen Wohnsitz angeben. Die Beamten nahmen den Mann daher mit in eine Gefangenensammelstelle, wo seine Identität ermittelt werden konnte.

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Die Gefahr einer solchen Fahrt sei derweil nicht zu unterschätzen. “Andere Autofahrer mussten teilweise sehr stark abbremsen. Der Mann gefährdete nicht nur seine eigene Sicherheit, sondern auch die anderer”, betont der Polizeisprecher. Außerdem sei der Fahrradträger nur für maximal 75 Kilogramm zugelassen. Der Mann sei also zusammen mit dem fremden Fahrrad, das bereits auf dem Träger stand, viel zu schwer gewesen. “Das war wirklich nicht ungefährlich.”

Bisher gibt es keine genauen Informationen dazu, wo und wie der Mann überhaupt auf den Bus aufgestiegen ist. “Er könnte am zentralen Omnibusbahnhof in Berlin oder auch an einer roten Ampel aufgestiegen sein, das ist nicht ganz klar,” so der Sprecher weiter.

Mittlerweile wurde der 28-Jährige wieder entlassen. Allerdings wurden zwei Strafanzeigen wegen gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr und dem Erschleichen von Leistungen gegen ihn verhängt.

RND/al

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