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Mann begräbt Mutter: Polizei findet Frau nach drei Tagen lebend unter der Erde

  • Weil er sie nicht mehr pflegen will, begräbt ein Mann in China seine eigene Mutter lebendig.
  • Wie durch ein Wunder überlebt die 79-Jährige, die teilweise gelähmt ist, drei Tage lang in einem verlassenen Grab.
  • Die Ehefrau des Mannes alarmiert die Polizei, die die Mutter schließlich findet.
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Drei Tage nachdem sie lebendig begraben wurde, hat die chinesische Polizei eine 79-Jährige gerettet. Ihr Sohn wurde festgenommen und wegen versuchten Mordes angeklagt, wie die Behörden mitteilten. Die Frau war traumatisiert und mit Erde bedeckt, aber lebend in einem verlassenen Grab gefunden worden.

Die Ehefrau des Mannes hatte der Polizei gesagt, er habe seine Mutter am 2. Mai in einer Art Schubkarre weggebracht. Als sie auch drei Tage später nicht zurück war, informierte die Ehefrau die Polizei. Der Mann kam in der Provinz Shaanxi in Untersuchungshaft.

79-Jährige auf Pflege angewiesen

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Trotz ihrer Tortur rief die 79-Jährige auch bei der Rettung leise um Hilfe, wie staatliche Medien am Freitag unter Berufung auf die Retter berichteten. Sie ist teilweise gelähmt und ihr Sohn habe augenscheinlich genug davon gehabt, sie zu pflegen, berichtete die Zeitung “China Daily”.

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Pflegeeinrichtungen für ältere Menschen gibt es in China wenig, insbesondere in armen, ländlichen Gegenden. Von Familien wird in der Regel erwartet, dass sie sich um ihre älteren Angehörigen kümmern.

RND/AP

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