Mann baut gefälschte Grenze zu Finnland – Festnahme

  • In einem Waldgebiet nahe der russisch-finnischen Grenze hat ein Mann einen Grenzzaun errichtet.
  • Anschließend wollte er Migranten gegen Geld nach Europa schleusen.
  • Doch sein arglistiger Plan scheitert.
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Die russischen Behörden haben einen Mann festgenommen, nachdem er in der Nähe des finnischen Hoheitsgebiets eine gefälschte Grenze errichtet hatte. Nach Berichten der Zeitung „Independent“ habe er damit Menschen betrügen wollen, die verzweifelt versuchten, in die Europäische Union zu kommen.

Der Mann soll demnach versprochen haben, die Menschen durch Russland nach Europa zu bringen. Dort wollte er Arbeit für sie finden, sodass sie ein besseres Leben führen könnten. Das Versprechen wollte er so aber nie einlösen, heißt es.

Täter droht eine Anklage

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Stattdessen baute er in einem Wald falsche Grenzposten in der Nähe der skandinavischen Grenze. Kurz danach nahm er vier südasiatischen Männern mehr als 10.000 Euro ab. Anschließend soll er sie zu Fuß und mit dem Auto über Landstraßen und Wälder bis in die Region Wyborg gebracht haben. Dafür hatte er auch ein Schlauchboot dabei, heißt es.

Alle fünf Männer wurden schließlich von russischen Behörden festgenommen. Dem Täter droht nun eine Anklage wegen Betrugs. Die anderen vier Männer bekamen eine Geldstrafe und sollen abgeschoben werden.

RND/ce

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