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Madonna, Lady Gaga, Jamie Foxx: US-Stars fordern Ende von Rassismus und Polizeigewalt

  • Musiker, Schauspieler und Sportler trauern im Internet um den Schwarzen George Floyd.
  • Sie solidarisieren sich mit den Demonstranten in den USA.
  • Einige gehen sogar selbst auf die Straße.
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New York. Nach dem Tod des Afroamerikaners George Floyd haben Musiker, Sportler und Hollywoodstars in den USA ein Ende von Rassismus und Polizeigewalt gefordert. "Das muss aufhören", schrieb die Sängerin Madonna (61) auf Instagram. Sie postete ein Video, das zeigt, wie ein weißer Beamter bei einer Festnahme in der Stadt Minneapolis am vergangenen Montag sein Knie minutenlang in den Hals des am Boden liegenden Floyd drückte. Der Polizist, meint Madonna, habe Floyd mit "Arroganz und Stolz" ermordet.

Die Musikerin Beyoncé (38) wandte sich in einer Videobotschaft an ihre Fans auf Instagram und forderte "Gerechtigkeit für George Floyd". Lady Gaga (34) schrieb in einem langen Post auf Twitter, sie sei von Floyds Tod "schockiert". Wie viele andere Stars auch kritisierte sie US-Präsident Donald Trump. Lady Gaga warf Trump vor, in seinem Land Rassismus zu fördern.

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Nur ein Bild und eine Frage postete der NBA-Star LeBron James (35). Das Foto zeigt, wie der Football-Spieler Colin Kaepernick im Jahr 2016 während der Nationalhymne auf die Knie ging. Damit hatte der Quarterback eine Protestwelle gegen die Diskriminierung von Schwarzen in den USA gestartet. LeBron James schrieb dazu: "Versteht ihr jetzt?"

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Aber nicht nur im Internet, auch auf der Straße machten die Berühmtheiten ihrem Ärger Luft. Die Schauspieler Jamie Foxx (52) und Nick Cannon (39) nahmen an Protesten in Minneapolis teil. Der Rapper Killer Mike (45) sprach vor Demonstranten in Atlanta. "Ich bin höllisch sauer", sagte er, "ich habe es satt, Schwarze sterben zu sehen." Zugleich rief er die Menschen auf, nicht zu randalieren, sondern ihren Zorn friedlich auszudrücken.

In New York legte der französische Star-DJ David Guetta (52) am Samstag auf dem Dach des Rockefeller Center auf – und widmete Floyd dabei einen Song. "Amerika erlebt gerade schwierige Zeiten", sagte Guetta während der Show, mit der er eigentlich Geld für Corona-Hilfsmaßnahmen sammeln wollte. Anschließend mixte Guetta Techno-Klänge mit Zitaten aus der berühmten "I-have-a-dream"-Rede des US-Bürgerrechtlers Martin Luther King und forderte das Publikum, das live im Internet zuschaute, zum Tanzen auf.

RND/dpa

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