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Mädchen (8) sucht lebensgefährlich verletzten Vater – er wollte nur Geld holen

  • In Köln sucht am Dienstagabend eine Achtjährige ihren Vater.
  • Der wollte nur kurz Geld holen, kam aber nicht wieder.
  • Dann stellt sich heraus, dass er beim Überqueren der Straße angefahren wurde und in Lebensgefahr schwebt.
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Ein achtjähriges Mädchen hat in Köln vergeblich seinen Vater gesucht – während dieser in unmittelbarer Nähe bei einem Unfall lebensgefährlich verletzt worden war. Der 40-Jährige hatte seine Tochter am Dienstagabend auf dem Ebertplatz stehen lassen, um nur kurz auf der gegenüberliegenden Straßenseite Geld abzuheben, wie die Polizei am Mittwoch mitteilte. Beim Überqueren der Straße wurde er von einem Motorrad angefahren und auf den Asphalt geschleudert. Er erlitt schwerste Kopfverletzungen.

Unterdessen wartete das ahnungslose Mädchen vergeblich auf die Rückkehr seines Vaters und entschloss sich irgendwann, Polizisten um Hilfe bei der Suche zu bitten – während diese gerade am Unfallort mit Absperrmaßnahmen beschäftigt waren. Die Polizisten kümmerten sich daraufhin um das Kind, bis sie es in die Obhut der Mutter geben konnten.

Der Vater war nach Polizeiangaben auch am Mittwoch noch in Lebensgefahr und lag auf der Intensivstation. Der 35 Jahre alte Motorradfahrer erlitt bei dem Unfall nur leichte Verletzungen. Die Ermittlungen zur Unfallursache laufen. Die Polizei sucht Zeugen.

RND/dpa

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