Lügde-Ermittler: Keine neuen Erkenntnisse durch Bergisch Gladbach

  • Die Ermittler im Missbrauchskomplex Bergisch Gladbach sind auf eine Querverbindung zum Fall Lügde gestoßen.
  • Neue Erkenntnisse zum Missbrauchsfall Lügde haben sich dabei aber bislang nicht ergeben.
  • Beide Fälle sorgten bundesweit für Entsetzen.
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Detmold. Im Missbrauchsfall Lügde haben sich nach Angaben der Detmolder Staatsanwaltschaft durch die Ermittlungen zum Missbrauchkomplex Bergisch Gladbach bislang keine neuen Erkenntnisse ergeben. "Zu diesem ganzen Komplex, der im Wesentlichen die jüngere Vergangenheit betrifft, haben sich aus den Ermittlungen für uns keine Erkenntnisse ergeben", sagte Ralf Vetter, Sprecher der Staatsanwaltschaft Detmold, am Mittwoch.

Die Kölner Ermittler im Missbrauchskomplex Bergisch Gladbach sind auf eine mögliche Querverbindung zum Fall Lügde gestoßen: Wie Sicherheitskreise am Dienstagabend der Deutschen Presse-Agentur (dpa) bestätigten, prüfen die Behörden bereits seit längerem Verbindungen zwischen Verwandten des mutmaßlichen Täters von Bergisch Gladbach und dem Campingplatz in Lügde. Aus Sicht der Ermittler könnte es sich auch um einen Zufall handeln.

Es spricht wohl einiges für Zufall

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Wie zuvor "Kölner Stadt-Anzeiger", WDR und RTL berichteten, hatte einer der Verwandten in den 80er und 90er Jahren einen Stellplatz in Lügde. Der Verwandte sei selbst wegen Missbrauchs verurteilt worden. Er bestreite, die Täter von Lügde persönlich kennengelernt zu haben, so der "Kölner Stadt-Anzeiger". Wie die dpa erfuhr, kennt die Ermittlungskommission "Berg" den Zusammenhang schon seit geraumer Zeit - ein abschließendes Ergebnis gibt es aber noch nicht. Einiges spreche für Zufall. Noch sei aber nicht komplett ausgeschlossen, dass die Fälle verbunden sind.

Im Fall Lügde geht es um jahrelangen Kindesmissbrauch auf einem Campingplatz in der Stadt im Kreis Lippe. In einem weiteren Fall stießen Ermittler ausgehend von Bergisch Gladbach auf zahlreiche Verdächtige, die Kinder missbraucht und Bilder davon bundesweit getauscht haben sollen.

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RND/dpa